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3 Tage Südtirol auch im Herbst

So endlich hab ich ein wenig Zeit um den Bericht von unserer Tour nach Südtirol zu berichten. Wie bereits erwähnt, sind wir über das verlängerte Wochenende vom Samstag den 30.9 bis zum Montag 2.10 unterwegs gewesen um uns noch einmal heuer ein paar Dolomitenpässe vorzunehmen. Gestartet sind wir erst kurz nach 10 Uhr in Rosenheim um über Kufstein und via Felberntauern Italien zu erreichen. Kurz nach dem tunnel wurde dann beschlossen die Tour aus zeitlichen Gründen etwas zu verkürzen und über den Staller Sattel anstatt den Plöckenpass nach Italien zu fahren, um das angepeilte Tagesziel das Hotel Mondschein noch vor dem Einbruch der Dunkelheit um 19 Uhr zu erreichen.
Kurz nach dem Staller Sattel haben wir uns im Antholzer Tal auf einer sonnigen Gaststättenterrasse zu einem ausgiebigen Mittagessen mit anschliessendem Cappuccino niedergelassen um danach zügig bis zum Misurina See zu fahren.
Hier gings dann weiter über den Croci nach Cortina d'Ampezzo von dort hinauf zum Giau, wo eine kleinere Pause angesagt war um den herrlichen Ausblick und die Erhabenheit der Berge zu geniessen.
hinüber nach Colle Santa Lucia gings dann recht flott um den aufziehenden Regenwolken zu entkommen, was aber nicht ganz gelang, da uns dann zwischen der Sottogudaschlucht und dem Fedaiapass doch noch einige kleinere Feuchtgebiete auflauerten. Aber nach dem Tunnel auf der Passhöhe war wieder schönster Sonnenschein, so dass wir unseren Weg über Cadzzei zum Karerpass fortsetzern konnten. Und das mit einem atemberaubenden Blick auf den Rosengarten.
Um dann noch die letzten Kilometer über Welschenofen inms Eggental zu fahren, wo wir voller Erwartung in Eggen im Hotel
Mondschein einkehrten.
Leider mussten wir feststellen das das Hotel etwas überbucht war und wir in die ca. 3 km entfernte Pension ausgelagert wurden. Was dazu führte, dass wir uns erst mit etwas braunem Wasser und dann mit fehlendem Bettzeug herumschlagen mussten. All das wurde aber durch das Abendessen zumindest teilweise wieder ausgeglichen.
Ca. 3 Stunden nach uns 3 kamen dann noch Hubert und Reinhard aus Fürstenfeldbruck, die uns beim Abendessen und bei der Tour am Sonntag gesellschaft leisteten.

Sonntag 9.30 Uhr brechen wir wieder von unserer Pension zum Mondschein auf um uns dem versprochenen reichhaltigem Frühstück zu widmen, das die Wirtin am Vorabend angekündigt hat und das uns auch sehr zufriedenstellt.
Gegen 10.30 Uhr brechen wir dann zur heutigen Tour auf die uns als erstes über Lavazzapass führt, von wo es dann weiter nach Auer geht. Dort zweigen wir auf die Weinstrasse ab, die uns zwischen überreichen Weingärten und Apfelplantagen hindurch Richtung Mezzocorona führt. Dort angekommen wechseln wir Richtung Male um uns linkerhand zum Lago di Roso hochzuschrauben, der See liegt etwa 10 km entfernt am Ende einer super kurvigen Sackgasse die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Über Male gehts dann durch kurvige Wälder und kleine Dörfer zum Gampenjoch wo wir uns zur Mittagszeit wieder etwas der Völlerei hingeben, den dort bekommt man noch etwas für sein Geld, so hab ich etwa für 8 Euro ein riesiges Schnitzel mit Pommes, dem ich nur mit Hilfe von Hubert endgültig dem Garaus machen kann.
Gut gestärkt nehmen wir uns die nächsten 20 Km Kurven bis nach Lana vor um dann gegen 3 Uhr im noch sommerlich wirkenden Meran zu landen, das wir aus Zeitgründen schnell umfahren. Denn wir haben ja auch noch den Jaufenpass vor uns, den wir so gegen 16.30 Uhr hinter uns lassen um uns dann in Sterzing von Andi zu trennen, der am Montag leider schon wieder Termine in Bayern hat.
Wir anderen fahren noch die SS12 entlang nach Kaltern, wo wir wieder in die Dolomiten abbiegen um über Kasteruth nach Bozen zu kommen, und von dort dann wieder durch die Canons des Eggentals zu unserem Hotel. Dort angekommen lassen wir den Tag bei einem guten Abendessen und reichlich Wein ausklingen, aber nicht ohne vorher Kurt der aus München zu uns gestossen ist gebührend willkommen zu heissen.

Der Montag ist leider am Morgen etwas sehr nebelig und die aussichten sind sehr durchwachsen, so dass ich und Gudrun beschliessen ihn für die Heimfahrt zu nutzen, während Kurt, der ja gerade erst zu uns gekommen ist und auch Tobi, der nicht genug bekommen kann weiter zum Gardasee fahren.
Gesagt getan, nach dem Frühstück und dem bezahlen der Rechnung kämpfe ich mich mit der Gudrun durch den Nebel hoch zum Nigerpass und hinüber bis nach Kaltern. Von dort nehmen wir bis Matrei die SS12 unter die Räder aber nicht ohne dort jede Menge Autos zu überholen und einige Geschwindigkeitsbeschränkungen zu ignorieren. In Matrei verlassen wir die Brennerbundesstrasse und wechseln auf die andere Talseite um abseits des Verkehrs und der Tirolerwegelager den Weg nach Hall in Tirol unter die Räder zu nehmen. Danach weiter durchs Inntal bis nach Rosenheim, wo wir uns erschöpft aber glücklich wieder auf der heimischen Couch niederlassen.

2 Kommentare 10.10.06 14:30, kommentieren

Männertour am Sonntag

Nachdem am Stammtisch beschlossen wurde am Sonntag bei trockenem Wetter nochmal eine Tour zu machen, haben sich die Prognosen bewahrheitet. Sonntag ist es sonnig und auch einigermassen warm, so dass sich um 10 Uhr am Wekoparkplatz 9 Motorräder und ihre Fahrer einfinden um gemeinsam eine Tour gen Österreich zu machen.
10.15 geht los, Andi, Uli, Franz, Peter Charly, Sigi, Rony, Harald und ich setzen uns in bewegung und fahren über Feilnbach, Brannenburg, Flintsbach nach Kufstein, wo wir die günstigeren Preise für den Sprit nutzen um unsere Vorräte aufzustocken. Dann gehts weiter über Langenkampfen und Maria Alm dem Mittagessen entgegen, das wir bei herrlichen Sonnenschein an einem kleinen See einnehmen. Dort gibts für uns eine super Lasagne von der wir gleich mal neun Portionen ordern.
Nach einer guten Stunde in der sonne beschliesen wir zum Achensee und von dort nach Bad Tölz weiter zu fahren, auf dem Weg dorthin streifen wir auf kurvigen Strecken auch noch den Silvensteinspeicher.
In Bad Tölz angekommen müssen wir feststellen, die Idee dort einen Kaffee und Kuchen einzufahren haben auch andere, was es uns schwer macht einen Platz zu finden, daher fahren wir noch ein paar Kilometer weiter und machen dann einen Gasthof unsicher.
Nach einem Bienenstich und einer Tasse Cappuccino steht dann leider schon wieder der heimweg über Miesbach und den Irschenberg auf dem Programm. So sind wir nach gut 220 Km gegen 18 Uhr wieder zu Hause in Rosenheim, wo sich unsere Wege bis zur nächsten tour wieder getrennt haben.

Bilder zur Tour

1 Kommentar 10.10.06 16:14, kommentieren