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Motorradtouren

Toskana Wochenende

So nachdem wir hier in der Gegend ja schon sehr verwöhnt sind, was die Auswahlt der Strecken betrifft, war die Überlegung wo gibts da noch eine Steiferung und wie kommt man da hin. Also hat der Wolfi und ich überlegt ob man nicht eine 2 Tage Tour in die Toskana unternehmen könnte - Ergebnis ja man kann.

Also haben wir Freitag Nachmittag unsere Motorräder auf den Anhänger gepackt um Samstag morgens gegen 4 uhr zügig losstarten zu können. Nach ca. 2 Stunden war Italiensgrenze und nach weiteren 3 Stunden Maranello erreicht und es ging gegen 9 Uhr Samstag morgens ans abladen der beiden Motorräder. 20 Minuten später befanden wir uns schon ausserhalb von Marenello, aber nicht ohne einen kurzen Blick auf das Stammwerk von Ferrari geworfen zu haben. Die ersten 30 km gingen über viele kleine Hügel von dorf zu Dorf, leider alles noch auf 50 km begrenzt, obwohl unsere Motoren schon kurz nach dem Start nach mehr Gas verlangten.
Über Lama gings dann hinauf zum Abtone, dem ersten Richtigen Pass auf unserer Tour über die tausend Hügel der Toskana und Roma Emillia. Die Strecke ging über schöne kurven bis nach Montecatini Terme, wo wir uns zu Mittag erstmal einen gemütlichen Cappochino genehmigten um dann dem Vorschlag meines Zumos bis Volterra zu folgen, wo dann erstmal eine kurze Stadtbesichtigung und eine anschliessende Tourbesprechung auf der Planungsliste standen. Was uns zu dem Entschluss brachte unsere Nach in einem Mobile Home auf dem Campingplatz in Figline zu verbringen welchen wir dem Garmin sei dank über sehr kurvige aber verkehrsarme Nebenstrassen gegen 18 uhr erreichten. Dort wurde unsere Leistung erst einmal mit einem kühlen Bier belohnt, um danach dann den abend bei lecker toskanischem Essen ausklingen zu lassen.
Camping

Am Sonntag gings dann so kurz nach 8 Uhr wieder los und zwar auf Schleichwegen hinauf in die Hügel oder besser Berge östlich von Florenz bis an den Ring von Mugello, wo wir versucht haben noch paar Trainingsrunden für Wolfi und seine Fireblade zu organisieren, was uns leider nicht geland, da vor 18 uhr kein termin zu bekommen war und wir um die Zeit schon wieder beim Auto in Marenello sein wollten. Also gings vom Ring weiter richtung Della Futta, die aber leider wegen einem Klassikrennen gesperrt war und so musten wir uns mal wieder auf unser Navi verlassen und uns abgelegene Nebenstrassen suchen, die uns zurück zu unserem Auto brachten. Dies gelang uns bestens obwohl manchmal schon leichter Zweifel vorherrschte, ob das nun so richtig ist, was Freund "Garmin" da so vorschlug.
Aber nichts destro trotz ein absolut gelungener Ausflug mit vielen neuen Erkenntnissen und grossem Wiederholungspotential.

Neue Hausstrecke Rosenheim - Florenz - Arezzo - Siena - Rosenheim *g

1 Kommentar 25.6.07 14:04, kommentieren

Rosenheim - Passau- Attersee

Es ist Sonntag Morgen 9 uhr und Wolfi hat mich kurz vorher angerufen ob ich nicht Lust auf eine kleine Sonntagsrunde hätte, was ich so spontan natürlich nur mit ja beantworten konnte, da ich ja Samstag meine BMW erst wieder ausgehfein gemacht habe und sie schon wieder bettelt bewegt zu werden. Also mache ich mich nach einem Schluck Kaffee auf nach Schönau um Wolfi und Claudia einzusammeln und vielleicht auch noch den einen oder anderen vom stammtisch zu überreden, was uns aber leider nicht gelingt, da die meisten ihren Sonntag schon verplant haben.
Da wir aber nicht jedesmal in die Berge wollen, beschliessen wir es heute mal Richtung Niederbayern zu versuchen. So geht es von Schönau über Glonn nach Haag über die kleinen Dörfer und kurvigen Strässchen nach 'Mühldorf, wobei wir da vorher noch das malerische Waldkraiburg streifen. Dann hinein ins niederbayrische nach Eggenfelden dahinter kommen wir nochmal durch ein Schönau, sind wir etwa im Kreis gefahren ?
In Adlersbach gehts neben dem Kloster erst mal zum Mittagessen, und zu unserer Verwunderung sitzen da auch noch paar andere Motorradfahrer, die anscheinend die gleiche Idee wie wir hatten, nämlich von Ober nach Niederbayern zu wechseln.
Kurz nach dem Mittagessen passieren wir die 3 Flüssestadt Passau mit ihren malerischen Kirchen und den Schiffen auf der Donau, nur um kurz hinter der Grenze in Österreich unsere Motorräder mit günstigem Österreichischen Sprit für den weiteren Tagesverlauf zu versorgen, den aus der kleinen Spritztour entwickelt sich immer mehr eine ausgewachsene Tagestour.
Weiter gehts von Niederbayern nach Niederösterreich wo wir nach ca. 40 km bei Niederanna wieder die Donau kreuzen und mit ihr gleich noch den Weisswurstäquator. An den Donauschleifen bei Schlögen überlegen wir kurz Kaffe oder nicht Kaffe, entscheiden uns aber aufgrund der etwas überfüllten Lage für das zweite und so gehts weiter bis Eferding, wo uns das hinzugezogene Navi mangels geladener Karten recht kurvig durch die Hügel führt um dann bei Sattled wieder auf die Karte zu kommen.
Jetzt gehts über malerische Dörfer zum Attersee, wo wir auf einem Hügel hoch über dem See eine Jausenstation mit herlichem ausblick und gutem Kaffee und Kuchen finden. Zu diesem Zeitpunkt ist aus der schnellen Tour schon eine 400 km Tagestour geworden und ein Ende ist noch nicht ganz absehbar. Also gehts weiter zum Mondsee um über Hallein, wieder zurück nach Deutschland zu kommen, ohne im Chaos von Salzburg zu versinken.
Dort angekommen, beschliessen wir noch schnell einen Netti zu besuchen, der uns auch gern willkommen heisst. Aber kurz danach machen wir uns dann auf die letzten 80 km über Traunstein und den Chiemsee auf nach Hause um den Sonntag dann bei ein paar kühlen Bier im Garten ausklingen zu lassen.

Fazit, manchmal findet das Navi Strassen, die man selbst nie verwenden würde und man wird dabei durchaus positiv überrascht.


GPS Daten der Tour

1 Kommentar 20.6.07 08:40, kommentieren

Ostschweiz - Südtirol und Tiroltour 2007

Nachdem wir Mittwoche auf dem Stammtisch spontan beschlossen haben über Fronleichnam eine Runde zu drehen, gings also Donnerstag morgen nach einem kleinen Katerfrühstück los. Zusammen mit Harry und seinem Burgmann machen wir uns auf Richtung Schönau um Wolfi und Christine abzuholen. Von dort führte uns der Weg über Maxlrain, wo grade die ADAC Classics stattfand und deswegen schon darüber nachgedacht wurde die Landstrasse zu sperren über den Samerberg nach Bad-Tölz und Lengries. Vorbei am Sylvenstein und weiter über die Mautstrasse nach Wallgau entlang der Isar, hinunter nach Telfs in Osttirol, wo wir erst mal unsere Tanks mit billigerem österreichischem Sprit aufgefüllt haben. Danach gings dann über ein paar kleine Hügel und an vielen deutschen Urlaubern, die ihrer Motorräder mehr schoben als fuhren über den Fernpass ins Namlosertal, wo leider bereits einer dieser Sonntagsfahrer mit seinem Reiskocher hinter der Kurve auf der Strasse lag, gottseidank sah es so aus als ob ihm selbst nicht allzuviel passiert wäre und seine Freunde kümmerten sich bereits um ihn.
Leider war das sonst so ruhige Namlosertal so voll, dass uns teilweise die Motorradfahrer auf unserer Spur entgegenkamen, was den Kurvenspass doch sehr eingeschränkt hat. Deswegen entschlossen wir uns dort erst mal etwas zu essen und ein paar von den Kurvenschneidern durchrauschen zu lassen. Danach gings hinauf aufs Hantenjoch, welches leider noch überfüllter als das Namlosertal war und so mussten wir dort an die 200 Motorräder und ihre wenig bergerfahrenen Besitzer überholen um überhaupt vom Lechtal zurück nach Imst ins Inntal zu kommen.
Von Imst aus sind wir dann weiter nach Landeck und hinauf Richtung Reschenpass, wo wir kurz vor der Passhöhe unsere Zimmer in Nauders begutachten konnten, das Gepäck einlagern und danach weiter zum Cappochino trinken an den Reschensee fuhren. Mit einem tollen Blick auf den Kirchturm im Reschensee, einem Stück Kuchen und einem Cappo liesen wir es uns in der nachmittags Sonne gutgehen, bis so gegen 19 uhr dann Wolken aufzogen und uns zurück nach Nauders trieben. Dort angekommen gings dann zum Wirt "Alt Nauders" wo wir bei einem Schnitzel und ein paar Weissbier den Tag geruhsam ausklingen liesen.

12.6.07 08:27, kommentieren

Ostschweiz - Südtirol und Tiroltour 2007

Es ist Freitag morgen und die Wolken vom vorabend haben sich glücklicherweise verzogen, so dass wir nach einem ausgiebigem Frühstück den Weg hinauf zum Stilfserjoch ohne Probleme meistern können. Oben angekommen, ist leider schon alles voll von Frühaustehern, die den atemberaubenden Blick über die Berge geniesen wollen. So entschliessen wir uns nach 3-4 obligatorischen Fotos gleich weiter zufahren, hinab Richtung Bormio, wo wir dann aber nicht ankommen sondern kurz vorher nach Livinio abzweigen um nach 2 weiteren Pässen, dort unsere Pizza zu vertilgen und auf den Regen zu warten, welcher in Form von sehr schwarzen Wolken auf uns wartet, nachdem der erste Schauer des Tages überstanden ist, planen wir etwas um und fahren durch den Tunnel rüber in die Schweiz, wo wir uns über den Fülapass nach Davos durchkämpfen. Um danach im schönsten Sonnenschein bis auf die Passhöhe des Albula zu fahren, wo bereits wieder unsere schwarze Wolke mit einigen Litern Wasser auf uns wartet. Also nix wie runter und zurück zum Ofenpass. Natürlich war uns unser Wölkchen bereits vorrausgeeilt, so dass sie uns an der Ofenpassauffahrt mit einem kräftigen Schauer begrüssen konnte.
Nach einer kleinen Pause im Passcafe wo wir den rettenden Hinweis bekamen, dass 3 Dörfer weiter unten die Schweizer Polizei auf der lauer liegt, machten wir uns auf den Weg zurück nach Nauders. Wie nicht anders zu erwarten 3 Dörfer weiter unten stand bereits eine Gruppe deutscher Motorradfahrer, die die Eidgenossen mit frischen Devisen versorgen.
Abends gings dann in Nauders wieder zum Essen und ein paar Bierchen, die unsere Wirtin bereits für uns im Kühlschrank eingelagert hatte.

1 Kommentar 12.6.07 08:47, kommentieren

Ostschweiz - Südtirol und Tiroltour 2007

Nachdem vielen Regen am Vortag entschliessen wir uns heute etwas weiter Richtung Süden genauer gesagt nach Riva del Garda am Gardasee zu fahren. Dazu gehts leider erst mal auf der etwas langweiligen aber umsomehr bevölkerten Bundesstrasse bis nach Meran, wo wir dann aber übers Gampenjoch in die Berge abgebogen sind. Dort gings dann bis zum Melvano See weiter, wo sich die Strasse durch viele tolle doppel-S-Kombinationen bis an den Gardasee erranschlängelt. Dort angekommen, gings auf einer gemütlichen Seeterasse zum Mittagessen, um uns danach über den Monte Baldino zurück zum Reschenpass durchzukämpfen. Alles in allem eine super Tour, auch da wir trotz bedrohlich schwarzer Wolken Nauders noch trocken erreichen.
Am Sonntag gings dann über die Pillerhöhe nach Imst von dort übers nun fast freie Hantenjoch am Lech entlang bis nach Oberammergau und Murnau, wo wir im Eschenloher Tunnel beinahe noch der Polizei in die Hände gefallen wären, aber die war gottseidank mal wieder schon mit anderen Verkehrssündern beschäftigt, die übersehen hatten, dass der Tunnel für Motorradfahrer gesperrt war. Da wir gut in der Zeit lagen und unsere Wolke gerade Pause machte, war noch ein Abstecher zum Bratewirt in Kreuzstrasse drinnen, wo wir uns noch mit ein paar Spare-Rips stärken, bevor wir nach Hause fuhren, wo wir dann so gegen 15 uhr ankamen.

12.6.07 09:39, kommentieren