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Motorradtouren

Frankreich 2007 mit den Netbikern

Es ist Samstag Abend und wir sind glücklich in Vasion la Romain angekommen, geduscht und zu neuen Abenteuern bereit, also entscheiden wir den ersten gemeinsamen Abend bei einem gemütlichen französischen Essen zu geniessen. Dies scheint uns aber leider nicht vergönnt, den niergends sind gemütliche Kneipen oder Gaststätten zu finden. Das ganze Dorf ist voller Pizzarien, also gehen wir schweren Herzens dort hin und werden gleich gründlich enttäuscht, die Pizza ist kaum zu essen, das Bier ist ein Witz genau wie der Wein, das muss Leben wie Gott in Frankreich sein. War wohl die 40 Tage in der Wüste.

Aber egal am nächsten Tag werden wir mit vielen Kurven und herrlichen Landschaften für das Essen vom Vortag entschädigt, wenigstens bis zum Mittagessen, da müssen wir lernen, nach 14 Uhr gibts in Frankreich nur noch Kohldampf und nix anderes mehr. So erkunden wir mit knurrendem Magen weiter die Kurvigen Täler und Hügel rund um unsere Unterkunft.

Abends sind wir dann froh von unseren Mitreisenden Netbikern zum Grillen eingeladen zu werden und so den Tag bei Fleisch und Dosenbier ausklingen zu lassen.

Der nächste Tag wird von unserem Tourguide Dekir gestalltet, der uns mit einer Tour zum Grand Canon de Verdun verwöhnt, ein landschaftlich und fahrerischer Traum für jeden sportlich mutivierten Motorradfahrer. So können wir dort traumhafte Fotos machen und uns danach durch die Kurven wetzen bis uns die Reifen heisslaufen. Wolfgang, ich und Andi geben Gas und lassen die Landschaft an uns vorbeisausen.
Bis zum Ende des Canons, dort verlangt die Honda von Wolfgang nach etwas Öl und etwas Ruhe, was sie auch bekommt.



Blick in den Canon

Heute ist eine Tour ins Adesch geplant, welches unser Tourguide noch mit einer Kultureinlage krönen will, also geht es erstmal nach Avingion wo wir bei sommerlichen Temperaturen schnell noch den Papstpalast von Papst Clemens V von aussen besichtigen, während die anderen schon ungeduldig auf die Abreise warten. Also rauf aufs Motorrad und über die Rhone ans andere Ufer, dort kehrt unser tourguide erstmal beim MacKotz ein, was nicht gerade dazu beiträgt die Stimmung zu heben.



Aber nach ein paar weiteren endlos scheinenden Kilometern gehts dann endlich wieder raus aus dem Berufsverkehr und hinein ins Tal der Adesch, dort werden wir für alles entschädigt und unser Tourguide ist wieder der Grösste fur uns. Kurven und nichts als Kurven und der Atemberaubende Ausblick auf die Schluchten der Adesch.



Von dort gehts danach über schöne Strassen und einsame Dörfer zurück zu unserer Unterkunft, die wir auch geschafft, aber glücklich erreichen und den Tag bei einem kühlen Bier ausklingen lassen.

Der nächste Tag ist erstmal mit Reifenwechsel bei Uwe angesagt, Tags davor hat uns der ADAC dazu einen günstigen Händler in der Nähe von Avingion herausgesucht, das spricht sich herum und so schliessen sich auch noch Rain-Man und Cleo an. Dort werden wir tatsächlich überrascht für 275 euro gibts für die Bandit einen neuen Satz Schlappen für Hinten und Vorne. Danach gehts wieder zügig nach Hause und ich geniese es meinen Körper erst einmal im Pool zu kühlen.

Derweil haben Andi und Wolfgang tolle Kurven entdeckt, die sie mir am nächsten Tag ausführlich zeigen werden.....

1 Kommentar 2.6.07 19:03, kommentieren

Frankreich 2007 mit den Netbikern

1. Die Anreise

Es ist Donnerstag morgen, das Wetter ist alles andere als einladend um eine grössere Tour oder überhaupt Motorradzufahren, aber wir haben uns entschlossen uns auf den Weg nach Südfrankreich zu begeben. Natürlich nicht auf dem kürzesten Weg auf der Autobahn, sondern über die Landstrasse bis zum Mittelmeer und von dort hinüber nach Frankreich und dann wieder ab in die Berge. Nachdem der Weg also feststeht und der morgentliche unwillen überwunden ist, setzen wir uns in Bewegung von unserem Ausgangsort Rosenheim im zu diesem Zeitpunkt sehr sehr trüben Obayerbayern gehts erst einmal nach Innsbrurck wo wir der Brennerstrasse folgend den Alpenhauptkam überschreiten, leider macht das mit uns auch noch jede Menge Wolken, die uns so bis Brixen im Nacken sitzen. Dort wird es aber zu unserer Freude schlagartig schöner und vorallem sehr viel wärmer, so dass wir unsere wohlverdinte Mittagspause bereits oberhalb von Bozen auf dem Ritten geniesen können.
Gestärkt verlassen wir den Lossmannhof und setzen uns über die Berge weiter in Richtung Süden in Bewegung. So dass wir nach weitern 4 Stunden Fahrt den Gardasee erreichen, wo wir erst unsere benzinvorräte und danach die Lust nach einem Cappoccino befriedigen. Übernachten werden wir etwas oberhalb des See in Tignale das wir über eine sehr sehr Kurvige Strasse mit herlichem Bergblick erreichen. Dort lassen wir den Tag dann nach einer ausgiebigern Dusche und einer leckeren Pizza mit viel Rotwein standesgemäss ausklingen.

Freitag Morgen gehts dann am Gardasee entlang bis nach Brescia von wo wir bis Piecenza die Autobahnnehmen um uns dann über die S4 richtung Genua durchzuschlängeln. Dies wird aber zu gunsten herrlichster Hügel und kurvigster Strassen nach etwas der halben Strecke aufgegeben. Den die Hügel zwischen Asti und Cueno sind auch für mich noch völlig unervorschtes Land und verlangen geradezu danach erkundet zu werden. Also geht es Stunden lang durch und über Weinberge und einsame Dörfer, bis wir abends dann unser Zimmer in der nähe von Cueno beziehen. Dort angekommen stärken wir uns erst mal wieder bei einem herzhaften und leckeren Abendessen, das uns von einer sehr hübschen und lebensfreudigen Bedienung serviert wird.

Samstags gleich nach dem Aufstehen und einem kurzen bereits französisch angehauchten Frühstück geht es dann wieder weiter um nach ca. einer halben Stunde die Grenze zu Frankreich und den Seealpen zu überschreiten. Das Navi meldet da bereits nur noch 190 km und knapp 3 Stunden Fahrzeit, was sich aber bald als leichte Illusion herausstellen wird. Den 2 Stunden und 150 km weiter haben wir erst gut 20 km Richtung Ziel gutgemacht, was aber die super einsamen und kurvigen Strecken mehr als wettmachen. Also geht es weiter auf kleinen unbekannten Wegen dem Ziel langsam aber stetig näher immer mit dem Erlebnis hinter der nächsten Kurve eine neue Kurve und ein noch schöneres Tal oder höhren Berg zu finden. So dass wir erst gegen 17 uhr das Zentralmassiv verlassen und uns wieder Richtung Vaison la romain auf den Weg machen, das wir dann auch kurz nach 18.30 erreichen, also 6 Stunden nach der vom Navi am Start in Cueno errechneten Ankunftszeit.

1 Kommentar 1.6.07 08:30, kommentieren

Motorradfahren in Zeiten des Klimawandels...

Nachdem ich jahrelang auf meiner Suzuki ein Ganzjahreskennzeichen hatte, hab ich mich nach dem harten Winter 2005/2006 entschlossen bei meiner neuen BMW auf ein Saisonkennzeichen umzusteigen. Man bezahlt ja schliesslich nicht gerne für nix. Meine Wahl viel auf 03-11 weil wer denkt schon daran, dass in den Bergen zwischen Dezember und Februar ein Fahren überhaupt möglich ist.
aber dieses Jahr scheint ja fast alles anders zu sein und so sitz ich jetzt bei teilweise 15°C und mehr in meinem Garten und hör ständig die Ganzjahresfahrer vorbei donnern.
Was mich zu der Frage führt, soll ich es wieder ändern und mein Motorrad in Zukunft doch das ganze Jahr hindurch angemeldet und somit fahrbereit halten ?

3 Kommentare 15.1.07 08:03, kommentieren

Leider ist die Saison für Heuer vorbei

Wenn man so Mittags im Büro sitzt, dann kann man es richtig bereuen, das das saisonkennzeichen am 30.11.06 die Fahrerei für heuer beendet hat, den der Dezember würde ja wirklich noch den ein oder anderen ausflug zulassen.

Na ja aber was solls, die ersten Touren für 2007 sind bereits geplant.

1. Die Salzburgerlandtour mit unseren Stammtischfreunden in der Zeit vom 27.04 - 01.05.07

2. Frankreichtour vom 19.05. - 26.05.2007 in Vaison-la-Romaine

3. Tour nach Schweden und Norwegen

5.12.06 15:47, kommentieren

Männertour am Sonntag

Nachdem am Stammtisch beschlossen wurde am Sonntag bei trockenem Wetter nochmal eine Tour zu machen, haben sich die Prognosen bewahrheitet. Sonntag ist es sonnig und auch einigermassen warm, so dass sich um 10 Uhr am Wekoparkplatz 9 Motorräder und ihre Fahrer einfinden um gemeinsam eine Tour gen Österreich zu machen.
10.15 geht los, Andi, Uli, Franz, Peter Charly, Sigi, Rony, Harald und ich setzen uns in bewegung und fahren über Feilnbach, Brannenburg, Flintsbach nach Kufstein, wo wir die günstigeren Preise für den Sprit nutzen um unsere Vorräte aufzustocken. Dann gehts weiter über Langenkampfen und Maria Alm dem Mittagessen entgegen, das wir bei herrlichen Sonnenschein an einem kleinen See einnehmen. Dort gibts für uns eine super Lasagne von der wir gleich mal neun Portionen ordern.
Nach einer guten Stunde in der sonne beschliesen wir zum Achensee und von dort nach Bad Tölz weiter zu fahren, auf dem Weg dorthin streifen wir auf kurvigen Strecken auch noch den Silvensteinspeicher.
In Bad Tölz angekommen müssen wir feststellen, die Idee dort einen Kaffee und Kuchen einzufahren haben auch andere, was es uns schwer macht einen Platz zu finden, daher fahren wir noch ein paar Kilometer weiter und machen dann einen Gasthof unsicher.
Nach einem Bienenstich und einer Tasse Cappuccino steht dann leider schon wieder der heimweg über Miesbach und den Irschenberg auf dem Programm. So sind wir nach gut 220 Km gegen 18 Uhr wieder zu Hause in Rosenheim, wo sich unsere Wege bis zur nächsten tour wieder getrennt haben.

Bilder zur Tour

1 Kommentar 10.10.06 16:14, kommentieren